Kältechirurgie

Als Kälte- bzw. Kryochirurgie bezeichnet man die Beseitigung von krankhaft verändertem Gewebe mithilfe extrem niedriger Temperatur. Der Kälteschock führt über eine Vielzahl komplexer Mechanismen, z.B. der Bildung von Eiskristallen innerhalb der Zellen. Diese Prozesse schädigen die Zellstruktur und führen so zum Tod von Zellen und Gewebe.

Korrekt angewandt, ermöglichen kältechirurgische Eingriffe präzise, schmerzarme Behandlungen, ohne relevante Schädigung von gesundem Nachbargewebe. Betroffene Gebiete besitzen zudem nur ein geringes Blutungs- und Infektionsrisiko. Daher verläuft die Heilungsphase in der Regel rasch und komplikationslos.

 

Kältechirurgie bei der Plasmazellulären Pododermatitis der Katze

Die Plasmazelluläre Pododermatitis der Katze (PPD) ist eine selten auftretende, chronische Hautkrankheit der Katze. Sie ist meist durch geschwürige Veränderungen an den Ballen gekennzeichnet. Die Folgen sind Schmerzhaftigkeit und Lahmheit. Während vielen klassische Behandlungsansätzen nur geringe Wirkung zeigen, lässt sich die Krankheit mit der Kältechirurgie effektiv bekämpfen. Praktische Erfahrungen zeugen von hohen Heilungsraten.

Falls Sie mehr über die Behandlung der PPD mittels Kältechirurgie erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen den folgenden Artikel von Dr. Jens Siebert, erschienen 2009 in „hundkatzepferd“. 


PDF Mit Kälte heilen – von Dr. Jens Siebert


Über unseren Kontakt stehen wir Ihnen gern für weitere Fragen zur Verfügung.