Behandelte Tierarten

Hier stellen wir Ihnen die klassischen Patienten der Wohlfühlpraxis vor.

HundeKatzeAltweltkamele

Der Hund – oft als der beste Freund des Menschen bezeichnet – nimmt eine besondere Stellung unter unseren tierischen Begleitern ein. Mit Recht, hat doch kein anderes Tier unseren Werdegang so eng begleitet wie er.

Ein Name, hundert Formen

Die Domestikation des Hundes begann jüngeren Forschungen zufolge schon vor 100.000 Jahren, parallel an mehreren Orten gleichzeitig. Nicht nur seine Beziehung zum Mensch hat sich seit diesen altertümlichen Anfängen gewandelt, auch seine Gestalt unterscheidet sich mittlerweile massiv von seinen Vorfahren.

Das Ergebnis ist eine unglaublichen Vielzahl verschiedenster Rassen. Diese unterscheiden sich gravierend sowohl untereinander, als auch von den wild lebenden Caniden.
Mit jeweiligen Bedürfnissen und Problemen, macht dies eine Handlungsempfehlung für „den Hund“ schwer, wenn nicht unmöglich.

Auswahl wichtiger Rassedispostionen

Probleme der Atemwege

z.B. Brachyzephale (Kurzgesichtige) Rassen
(Mops, Englische & französische Bulldogge, Boxer, u.a.)

Hunderassen mit einem kurzen Gesicht, haben häufig Probleme mit engen Atemwegen. Rechtzeige Planung und gezielte chirurgische Eingriffe an den Engstellen der Atemwege können die Lebensqualität der betroffenen Hunde massiv verbessern.

Selbstbestimmt und unabhängig, elegante Jäger auf samtenen Pfoten – Katzen nehmen in den Reihen unserer Haustiere schon lange eine Sonderstellung ein. Ein Umstand, der sich auch in der ärztlichen Betreuung dieser stolzen Vierbeiner wiederfindet.

Außen Stärke, innen Schmerz

Katzen verstehen sich wie kaum eine andere Tierart darauf, Schmerzen und Leiden zu verbergen. Zeigt eine Katze klare Symptome, befinden sich die Erkrankung oft schon in einem fortgeschrittenen Stadium – Therapie und Prognose verschlechtern sich.

Wichtigste Maßnahme zum rechtzeitigen Erkennen von Krankheiten sind regelmäßige tierärztliche Kontrollen. Außerdem sollten Katzenhalter auch kleine Veränderungen in Verhalten und Optik Ihrer Tiere ernst nehmen und lieber einmal häufiger den Rat des betreuenden Arztes suchen.

Hinweise für den Transport von Katzen

Um den routinemäßigen Gang zum Tierarzt stressfrei zu gestalten, empfiehlt es sich Katzen rechtzeitig an den Katzenkorb und Transport zu gewöhnen. Dabei können folgende Hinweise helfen.

Zugänglichkeit

Die Transportbox sollte nach Möglichkeit sichtbar und für die Katze zugänglich aufbewahrt werden. Ist die Box so in das tägliche Leben integriert, verliert sie schnell einen Großteil ihres Schreckens.

Bequemlichkeit

Die Box sollte für die Katze möglichst ansprechend gestaltet sein. Flachen Kissen oder Decken helfen sie zu einem lohneswerten Rückzugsort zu machen.

Belohnungen

Gelegentliches Hinterlegen von Leckerlis hilft der Katze positive Erfahrung mit dem Katzenkorb zu verbinden, verringert die Angst und schafft einen wiederkehrende Anreiz für das Tier, die Box zu untersuchen.

Übungsfahrten

Sobald sich die Katze mit der Box vertraut gemacht hat, könnte kurze Probefahrten unternommen werden. Ziel ist, dass das Tier den Katzenkorb nicht automatisch mit dem Stress eines Arztbesuchs verbindet.

Achtung Probefahrten sollten erst nach ausreichender Gewöhnung unternommen werden. Anderfalls könnten sie schlechte Assoziationen verstärken.

Altweltkamele (Trampeltier, Dromedar, Tulu – das Kreuzungsprodukt der beiden Vorgenannten) stellen für den Tierarzt eine besondere Herausforderung dar. In seiner Ausbildung erfährt der deutsche Veterinärmediziner fast nichts über diese Tiere, da sie ihm nur äußerst selten vorgestellt werden.

Zudem ist das vorhandene Wissen über Neuweltkamele (Lama, Alpaka, Guanako, Vikunja) nicht einfach auf ihre größeren Verwandten übertragbar. Gleiches gilt für die Kenntnisse über Haltung und Erkrankung von Altweltkamelen in ihren Ursprungsgebieten (Asien, Nordafrika).

Dr. Siebert beschäftigt sich seit Jahren leidenschaftlich mit Altweltkamelen. Er steht für Nachfragen bei fachlichen Problemen im Zusammenhang mit Altweltkamelnen gern zur Verfügung. Sein fachlicher Schwerpunkt ist hierbei die Problematik des Befalls mit inneren Parasiten. Er unterstützt mit seiner fachlichen Tätigkeit den Verein Altweltkamele e.V., der sich zum Ziel gesetzt hat, das Wissen über Altweltkamele in Mitteleuropa zu erweitern.